Das Team Zehenthof ist in Velden neu eingezogen und kümmert sich gleich auch um den Eishockey-Nachwuchs im Sommer. Sportlich will man nachhaltig arbeiten.
In wenigen Wochen startet in Kärnten die Saison und bevor der Ball so richtig ins Rollen kommt, stellen wir die Klubs vor. Als nächstes dran ist das Team Zehenthof:
Die Vorsaison lief für das Team Zehenthof alles andere als nach Wunsch. Mit Rang vier nach dem Grunddurchgang vor Spittal und ASKÖ II konnte man wohl noch leben, dann wurde es aber bitter. Denn Liganeuling Spittal kegelte Zehenthof mit 5:4 im CHL-Format (Hin- und Rückspiel, Anm.) schon im Pre-Play-off aus der Saison. „Sportlich wollen wir sicher besser werden“, sagt auch Zehenthof-Crack, Sportchef und Ex-Eishockeyprofi (u.a. VSV, Dornbirn, Bregenzerwald) Philip Siutz.
Der Villacher, der beim Eishockey-Klub USC Velden auch Nachwuchsleiter ist und im Saisonverlauf als einstiger Veldner Meisterspieler der Division I sogar die Kampfmannschaft als Trainer übernahm, hat nun im Ballhockey einiges ins Rollen gebracht. Zehenthof wird nun nämlich übersiedeln, kehrt der Alpenarena in Villach den Rücken und wird seine Zelte in der Veldner Halle aufschlagen. Auf den ersten Blick ist dieser Schritt vor allem eines: wetterunabhängig, hat man doch jetzt einen überdachten Platz. Doch steckt einiges mehr dahinter, wie Siutz ausführt: „Wir profitieren von der Infrastruktur, haben mit den Eishacklern in Velden aber auch ein tolles Projekt am Start. Wir kümmern uns nämlich ums Sommertraining der Kinder, so lassen sich Ball- und Eishockey auch für den Nachwuchs super verbinden.“
Nachhaltig legt es Zehenthof an, schließlich sind Kinder, die im Winter Eishockey spielen und sich übers Sommertraining fürs Ballhockey begeistern können, der Grundstein für ein starkes Team Zehenthof in der Zukunft. „Ein tolles Beispiel ist unsre Topscorer der Vorsaison, Lukas Florianschitz. Er hat mit zwölf Jahren bei uns angefangen, dazu spielt er beim VSV auch Eishockey und Floorball, jetzt ist er unser bester Spieler und das mit 19 Jahren“, führt Siutz aus. Florianschitz scorte in der Vorsaison übrigens 20 Punkte in zehn Spielen und wird auch kommende Saison einer der großen Leistungsträger sein. Wie übrigens auch Torhüter Jannik Ladinig (21). Der beim VSV ausgebildete Keeper hütete in der abgelaufenen Eishockey-Saison den Kasten von Velden, jetzt heuert er auch bei Zehenthof an.
„Junge Wilde“ wird man also auch heuer wieder beim Team Zehenthof sehen, ganz nach der Marschroute, die Siutz vorgibt: „Wir wollen Spielern eine Chance geben, zu trainieren und zu spielen und das in einem lässigen Umfeld. Nur so können wir das Team sportlich und langfristig auf gesunde Beine stellen.“